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Ein Verdampfer ist in der Verfahrenstechnik ein Apparat zur Umwandlung einer Flüssigkeit in ihren dampfförmigen Zustand. Industriell werden verschiedenste Verdampfer eingesetzt. Beispielsweise der Robert -Verdampfer in der Zuckerindustrie oder der Dünnschichtverdampfer zum Eindampfen von Lebensmittelkonzentraten oder pharmazeutischen Lösungen.

Zur Kostenreduzierung ist es üblich, mehrere Verdampfer hintereinander zu schalten. Dazu wird der erste Verdampfer mit Heizdampf (möglicherweise mit Überdruck) beheizt. Die nachfolgenden Verdampfer werden mit dem erzeugten Brüden (= Lösungsmitteldampf) aus dem vorigen Verdampfer beheizt. Vom ersten bis zum letzten Verdampfer muss schrittweise der Druck gesenkt werden, um Energie aus dem Brüden zu gewinnen.

Zur Verdampfung der Flüssigkeit ist die Zuführung thermischer Energie erforderlich. Verdampfer bestehen deshalb in der Regel aus einer Oberfläche, durch die Wärme von einem Heizmedium auf die zu verdampfende Flüssigkeit übertragen wird. Bei Direktverdampfern kann im Gegensatz dazu das Heizmedium direkt mit der Flüssigkeit in Kontakt gebracht werden.