elementar - Wähle ein Puzzle, um es zu lösen

Die Elementarladung ( Symbol : e {\displaystyle e} ) ist die kleinste frei existierende elektrische Ladungsmenge. Die Ladung freier Teilchen und von Materiemengen beträgt entweder Null oder ein ganzzahliges (positives oder negatives) Vielfaches von e {\displaystyle e} . So besitzen zum Beispiel das Elektron und das Myon die Ladung − e {\displaystyle -e} , ein Proton und ein Positron besitzen die Ladung + e {\displaystyle +e} . Die Quarks des Standardmodells besitzen zwar Ladungen von ± 1 3 e {\displaystyle \pm {\tfrac {1}{3}}e} oder ± 2 3 e {\displaystyle \pm {\tfrac {2}{3}}e} , kommen aber nicht als freie Teilchen vor. Siehe hierzu das Confinementphänomen der Quarks. Die Elementarladung ist eine Naturkonstante. Ihr Wert (in Coulomb) beträgt e = 1,602 176 6208 ( 98 ) ⋅ 10 − 19 C {\displaystyle e=1{,}602\,176\,6208(98)\cdot 10^{-19}\,\mathrm {C} } wobei die eingeklammerten Ziffern die Unsicherheit in den letzten Stellen des Wertes bezeichnen, diese Unsicherheit ist als geschätzte Standardabweichung des angegebenen Zahlenwertes vom tatsächlichen Wert angegeben und beträgt somit 0,0000000098 · 10−19 C. Der Wert der Elementarladung ist maßgeblich für die Stärke der elektromagnetischen Wechselwirkung, siehe Feinstrukturkonstante. Dass die Ladung eine feste kleinste Einheit hat, wurde im 19. Jahrhundert aufgrund elektrochemischer Reaktionen vermutet. Präzise bestimmt wurde die Größe der Elementarladung erstmals von dem Physiker Robert Andrews Millikan mit dem nach ihm benannten Öltröpfchenversuch.