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Das Hepburn-System (jap. ヘボン式, Hebon-shiki) ist neben den insbesondere in Japan wichtige Kunrei-System (weiterentwickeltes Nippon-System) eines der zwei (drei) wichtigsten Transkriptionssysteme für die japanische Schrift, genauer: für die Transkription der japanischen „Silbenschriften“ Hiragana und Katakana in die lateinische Schrift. Das Hepburn-System ist heute das sowohl in Japan als auch weltweit am meisten verbreitete. Besonders für das Bibliothekswesen hat das Deutsche Institut für Normung eine modifizierte Version des Hepburn-Systems festgelegt: DIN 32708:2014-08 Information und Dokumentation – Umschrift des Japanischen. Sie folgt der unten als revidierte Version beschriebenen Konvention und regelt unter anderem detaillierter die Worttrennung, den Umgang mit japanischen typografischen Zeichen, modernen Kana-Kombinationen und Groß-/Kleinschreibung. Das Hepburn-System (ヘボン式 Hebon-shiki – Hebon ist eine alte Abbildung des Namens Hepburn auf das japanische Lautsystem) existiert in mehreren geringfügig voneinander abweichenden Varianten, von denen aber nur zwei als verbreitet angesehen werden können: die ältere Variante wird Hyōjun-Hebon-shiki Rōmaji (標準ヘボン式ローマ字) „Standard-Hepburn-Systemoder einfach „traditionelles Hepburn-System“ genannt und ist in Japan beispielsweise auf japanischen Bahnhofsschildern zu finden. Die andere Variante Shūsei Hebon-shiki Rōmaji (修正ヘボン式ローマ字), das „revidierte Hepburn-System“ wurde 1954 in der dritten Auflage des japanisch-englischen Wörterbuchs „Kenkyusha's Japanese-English Dictionary“ eingeführt (das seitdem „Kenkyusha's New Japanese-English Dictionary“ heißt) und ist heute die in neueren japanischen Wörterbüchern vorwiegend anzutreffende Transkriptionsart. Auch in den meisten wissenschaftlichen Arbeiten westlicher Autoren wird diese neuere Variante angewendet. Das Hepburn-System ist benannt nach Dr. James Curtis Hepburn, einem US-amerikanischen Arzt und Missionar, der 1867 das erste Japanisch-Englische Wörterbuch, das Waei gorin shūsei (和英語林集成) herausbrachte und dann in dessen dritter Auflage von 1886 erstmals diese später nach dem von ihm herausgegebenen Wörterbuch benannte Transkriptionsart verwendete.